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Was kann PR für HR tun?

"Kommunikationskompetenz, Technikaffinität, crossmediales Denken, Kenntnisse im Netzwerken und im Storytelling", so lauten die zukünftigen Anforderungen an HR-Manager, so vor allem im Personalmarketing und Recruiting. Dies waren nicht bislang unbedingt Stärken von HR. Hier kann PR helfen, denn vieles davon ist ihr Geschäft. Deshalb ist die Zusammenarbeit mit einem PR-Experten mit solidem HR-Know-how ein guter Weg, um die heutigen Herausforderungen in HR zu meistern.

  • Aus einem Arbeitgebermarkt wird ein Bewerbermarkt ("Bewerber = Kunde"). Für HR bedeutet dies einen Perspektivenwechsel. Nicht mehr nur die Interessen des Unternehmens, sondern auch die der Bewerber gilt es zu berücksichtigen. PR ist mit einem Seitenwechsel der Sichtweisen vertraut: PR hat die Interessen des Kunden und die des Unternehmens im Blick – und bringt beide in Übereinstimmung. 
  • Für HR galt bisher meist: Anzeigen schalten und hoffen, dass sich die Richtigen bewerben ("post and pray"). Bei Fehlschlägen wurde im Zweifelsfall "mehr vom selben" getan: größere Anzeigen, höhere Schaltfrequenzen, größere Messeauftritte. Kontinuierliche Kommunikation mit bestimmten Zielgruppen war eher selten. PR kommuniziert zielgruppengerecht und strategisch geplant. Genau definierte Zielgruppen werden mit den auf sie zugeschnittenen Botschaften über die passenden Kommunikationskanäle angesprochen.
  • PR sieht traditionell das gesamte Bild des Unternehmens, HR sieht Ausschnitte. PR ist verantwortlich für die Brand Communication und für die Planung der Kommunikation über längere Zeiträume hinweg. Aufgabe ist es, ein einheitliches und stimmiges Erscheinungsbild des Unternehmens zu schaffen. Eine strategisch geplante HR-Kommunikation wird zukünftig ein fester Bestandteil einer von PR-Experten koordinierten Unternehmenskommunikation sein, die Employer Brand kommuniziert im Einklang mit der Corporate Brand und den Product Brands. 
  • Employer Branding wird durch HR oft nicht konsequent ausgereizt, womit sich HR Chancen vergibt. Vor allem die Alleinstellung kommt zu kurz. Hier kann PR mit Erfahrungen in der Brand Communication weiter helfen. Sie strebt stets danach, das Besondere im Unternehmen zu finden und zu kommunizieren und sich so von der Konkurrenz abzuheben.
  • PR arbeitet mit Sprache und Bild, um Bilder in den Köpfen der Zielgruppen zu schaffen. HR hat mit der gezielten Auswahl von Bildern als auch einer spezifischen Ansprache bestimmter Zielgruppen wenig Erfahrung. Beides aber, sowohl Bilder als auch Sprache, spielt in der HR-Kommunikation eine wichtige Rolle. Sie schaffen Nähe, sie wirken authentisch.
  • PR arbeitet langfristig. Anspruchsvolle Kommunikationsaufgaben plant sie als Kampagnen. Diese sind auf einen längeren Zeitraum ausgelegt, arbeiten mit kommunikativen Spannungsbögen und werden crossmedial umgesetzt. Damit hat HR bisher wenig Erfahrung.
  • PR denkt in "Stories". Aus "kleinen Dingen" interessante Geschichten machen und diese zielgerichtet publizieren – das war immer ein Job von PR. In HR war das bisher kein Thema. Stories und Storytelling werden im Personalmarketing eine große Rolle spielen. PR kann den Blick von HR für Stories schärfen.
  • PR belegt Themen und schaut sich die Themen anderer Unternehmen und in der Gesellschaft an, Stichworte "Agenda Setting" und "Issues Management". Mit ihrem Know-how kann sie HR unterstützen, stärker in den Medien - und bei Bewerbern - präsent zu sein.
  • HR hat in Zukunft eine strategische Funktion im Unternehmen. Sie soll Business Partner und Strategic Advisor sein. Durch HR-Kommunikation mit den relevanten Bezugsgruppen, sowohl intern als auch extern, durch Employer Branding, langfristig angelegtes Personalmarketing und Recruiting unterstreicht sie ihren Anspruch, zur Wertschöpfung im Unternehmen entscheidend beitragen zu wollen. In Zukunft werden HR und PR eng in den Unternehmen zusammen arbeiten. PR kann HR unterstützen, die neue Rolle erfolgreich auszufüllen. 
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