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Der demografische Wandel wird das Handeln der Unternehmen in den nächsten Jahren maßgeblich bestimmen. Was sich heute noch harmlos als „Engpässe“ in einzelnen Berufen darstellt, wird in spätestens fünf Jahren den radikalen Umbau vieler Unternehmen erfordern.
Schon im Jahr 2015 werden dem Arbeitsmarkt 2,8 Millionen Fachkräfte fehlen. In 2030 werden es 5,2 Millionen sein (Prognos). Laut einer Umfrage sehen 71 Prozent der befragten Unternehmen schon heute einen Talent-Engpass bei Fach- und Führungskräften (Hewitt Associates).
Ab 2018 gehen jedes Jahr 44.000 Ingenieure in den Ruhestand (VDI). Die Absolventen von morgen werden die Lücken nicht füllen. Die Zahl der Schulabsolventen mit Hochschulreife wird von 2013 bis 2020 um gut 20 Prozent zurückgehen (Kultusministerkonferenz). Die Generation Y, die nach 1980 Geborenen, hat zudem deutlich höhere Ansprüche an den Arbeitgeber als frühere Generationen. Aus Bewerbern werden Kunden.
Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden Probleme haben, qualifizierte Mitarbeiter für sich zu gewinnen. Mangelnde Bekanntheit und Standortnachteile erschweren das Recruiting zusätzlich.
Die Gewinner auf dem Arbeitsmarkt sind Unternehmen, die ihre Stärken konsequent ausspielen. Sie kommunizieren, was sie einzigartig macht und von der Konkurrenz unterscheidet. Sie haben eine Alleinstellung, ein attraktives und unverwechselbares Profil. Ihr Know-how aus dem Marketing setzen sie ein, um ihr Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt zur Marke zu machen, zur „Arbeitgebermarke“.
In ihrer Außendarstellung, in allen kommunikativen Maßnahmen zeigen sie, wie Bewerber bei ihnen arbeiten werden. Sie sprechen über ihre Ziele und Werte. Sie verdeutlichen, wer sich in ihrem Unternehmen wohlfühlen wird und wer nicht. Bei ihnen fragen deshalb die richtigen Bewerber an.
Ja, auf jeden Fall! Der Aufwand beim Aufbau einer Arbeitgebermarke rechnet sich in mehrfacher Hinsicht. Sie stellen Ihre Leistungen und Erwartungen auf den Prüfstand. Das „Innen“ und das „Außen“ Ihres Unternehmens gleichen Sie ab und bringen die Außendarstellung mit dem „Innen“ des Unternehmens in Übereinstimmung. Das Resultat: Sie sind klar in der Aussage, was Ihr Unternehmen ausmacht, wo Sie hin wollen und wer Sie auf diesem Weg begleiten soll.
Wenn der Wille der Geschäftsführung da ist (und das Budget), dann sind KMU deutlich beweglicher und anpassungsfähiger als die „Tanker“ DAX-Unternehmen. Warum sollten Sie diesen Vorteil nicht ausspielen? Zudem steht „groß“ nicht automatisch für Qualität, geschweige denn für Kreativität.
Eine Option steht Ihnen bald nicht mehr offen: Das Unternehmen von außen „anzuhübschen“ und darauf zu bauen, dass die dadurch angelockten Bewerber bei Ihnen bleiben werden.
Ich begleite Sie beim Aufbau Ihrer Arbeitgebermarke, von der Konzeption bis hin zur Umsetzung im Unternehmen. Hierbei lautet die Devise: Sich auf das Nötige beschränken und mit möglichst geringem Aufwand ein optimales Ergebnis anstreben. Weiterhin unterstütze ich Sie bei der Planung, dem Aufbau und der Umsetzung Ihrer Human Resources-Kommunikation.
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